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Um dein Kind vor Fremden zu schützen, kannst du bestimmte Vorkehrungen treffen. Es bietet sich an, ein Kinder-Benutzerkonto einzurichten. Jüngere Kinder sollten zudem grundsätzlich nicht auf offene Chats (zum Beispiel Chat-Plattformen, Apps, In-Game-Kommunikation) oder soziale Netzwerke zugreifen können. Bei älteren Kindern sollten vorab gemeinsam alle Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen besprochen und angepasst werden. Überprüfe mit deinem Kind gemeinsam eingehende Kontaktanfragen. Anfragen von Fremden sollten grundsätzlich abgewiesen werden.

Um dein Kind vor Fremden im Internet zu schützen, kannst du folgende Dinge tun:

  • Rede mit deinem Kind über die Webseiten, Spiele und Apps, die es benutzt. Dein Kind soll das Gefühl haben, dass es mit dir sprechen kann, wenn etwas im Netz schiefgeht. Deshalb ist es wichtig, dass du Interesse zeigst. Sei offen für die Erfahrungen, die dein Kind macht.
  • Behalte den Überblick, auf welchen Seiten und Apps dein Kind unterwegs ist. Wählt gemeinsam neue Apps und redet über mögliche Gefahren.
  • Richte ein Kinder-Konto ein. Die bekanntesten Seiten und Apps bieten spezielle Konten für Kinder an, die automatisch kindersichere Einstellungen haben.
  • Schau dir die Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen an und passe sie an. Apps und Spiele bieten unter den Einstellungen zusätzliche Optionen an, um dein Kind vor Fremden zu schützen. Zum Beispiel kannst du bei Fortnite einstellen, dass im Spiel die Chat-Funktion ausgeschaltet ist. Wirf einen genauen Blick auf die Einstellungen innerhalb der Apps und Spiele.
  • Überprüft gemeinsam die Kontaktanfragen. Nicht alle Kontaktanfragen sollten angenommen werden. Mache deinem Kind bewusst, dass erwachsene Menschen nicht immer gute Absichten haben, und nenne Beispiele dafür. Dein Kind sollte nur Anfragen von Personen annehmen, die es kennt.
  • Blockiere suspekt wirkende Kontakte. Wenn du merkst, dass eine Person merkwürdige Dinge schreibt, solltest du den Kontakt hinterfragen.
  • Um sicherzugehen, dass niemand dein Kind im Netz sehen oder ansprechen kann, solltest du die Webcam und das Mikrofon ausschalten.
  • Vergiss aber nicht, die Privatsphäre deines Kindes zu respektieren. Kinder brauchen Freiräume und es kann ihnen schnell unangenehm werden, wenn sie sich von Erwachsenen beobachtet fühlen.

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