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Die USK, die Nutzungsbedingungen von WhatsApp und die Datenschutz-Regelungen in Deutschland können Orientierung zum Mindestalter für die Nutzung von WhatsApp geben. Die Entscheidung, ob dein Kind WhatsApp nutzen darf, obliegt aber im Endeffekt dir als Elternteil.

Diese Frage stellen sich Eltern häufig und sie ist auch nicht einfach zu beantworten. Im Endeffekt hast du als Elternteil aber vollständig die Entscheidungshoheit, wann du deinem Kind WhatsApp erlauben möchtest.

Es gibt drei Aspekte, die du berücksichtigen kannst:

  • Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die in Deutschland und der EU gilt, dürfen Daten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nur mit deiner Zustimmung verarbeitet werden. Und WhatsApp sammelt Daten beziehungsweise Informationen über die Nutzerinnen/Nutzer und weiß zum Beispiel, wer wem wann schreibt.
  • Deshalb steht in den Nutzungsbedingungen von WhatsApp, dass die App erst ab 16 Jahren genutzt werden darf – es sei denn,du stimmst als Elternteil der früheren Nutzungvon WhatsApp durch dein Kind zu. WhatsApp verlangt keinen formellen Altersnachweis: es genügt in der Praxis, wenn ein Haken gesetzt wird. Daher kann die Altersgrenze sehr leicht umgangen werden.
  • Nach den Kriterien des Jugendschutzes gemäß Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist WhatsApp ab 0 Jahren freigegeben. Die App ist also nicht per se jugendgefährdend. Dennoch können schwierige Situationen im Umgang mit anderen Nutzerinnen und Nutzern auftreten.
  • Zu den Risiken gehören zum Beispiel Cybermobbing oder das Versenden von Kettenbriefen. Daher sollte dennoch eine Begleitung des Kindes stattfinden. Lass dein Kind WhatsApp zunächst im engen Familienkreis ausprobieren und bleibe dann stets über die Nutzung im Gespräch. So kannst du dein Kind bei Schwierigkeiten zeitnah unterstützen.

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