Frage:Antwort:

Das Spiel ist bei Heranwachsenden beliebt und kann sehr viel Spaß machen. Es gibt jedoch Punkte, auf die du und dein Kind achten solltet.

Folgende Punkte können für dein Kind gefährlich sein:

  • Gewalt: Um sich im Battle-Royal-Modus zu behaupten, greifen die Spielerinnen und Spieler auf Waffen und Ressourcen zurück. Um als letzter Überlebender zu gewinnen, müssen die Gegner mit Waffen getötet werden. Die Gewaltdarstellung ist dabei reduziert, sodass kein Blut und keine Leichen zu sehen sind. Das Spiel ist zwar von der USK ab 12 Jahren freigegeben, jedoch können Kinder die Inhalte teilweise noch schlecht verarbeiten.
  • Chat: Fortnite ist ein Online-Multiplayer-Spiel. Falls die Chat-Funktion nicht ausgeschaltet ist, kann sich dein Kind mit anderen Spielerinnen und Spielern austauschen. So kann es passieren, dass dein Kind von einer fremden – auch erwachsenen – Person mit zwielichtigen Absichten angeschrieben wird. Die Sprach-Chat-Option sollte für Kinder im Spiel immer deaktiviert werden. Eine Anleitung findest du hier.
  • In-Game-Käufe: Fortnite ist zwar kostenlos spielbar, aber innerhalb des Spiels können verschiedene Gegenstände gekauft werden. Bei Spielerinnen und Spielern sind Skins sehr beliebt, weil sie das Aussehen der Spielfigur ändern und bestimmte Bewegungen wie Tänze freischalten. Gerade der Kauf von limitierten Skins und Gegenständen, die nur für eine kurze Zeit verfügbar sind, kann verlockend sein. Diese Angebote könnten dein Kind dazu bringen, in den Geldbeutel zu greifen.

Wichtiger Hinweis: Als Elternteil kennst du dein Kind am besten und kannst besser einschätzen, ob die oben genannten Punkte für dein Kind gefährlich sind. Oft ist es hilfreich, gemeinsam das Spiel zu erforschen und problematische Aspekte vorab gemeinsam zu besprechen.

Was machen FSK und USK?

FSK steht für Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, USK für Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle. Während sich die FSK um Filme kümmert, regelt die USK die Kennzeichnungen für Computer- und Konsolenspiele. Beide Stellen nehmen Alterskennzeichnungen vor und dienen dadurch dem Kinder- und Jugendschutz.

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