Frage:Antwort:

Nein, auch wenn jüngere Personen mit digitalen Medien aufwachsen und sich möglicherweise häufiger in der digitalen Welt bewegen, bedeutet es nicht, dass sie sich automatisch aller Risiken bewusst sind.

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist heute digital geprägt. Dadurch fällt es ihnen vielfach leichter, digitale Medien zu bedienen.

Jedoch verstehen sie dabei nicht automatisch besser, welche Risiken und Probleme damit einhergehen können. Insbesondere bei der kritischen Nutzung (beispielsweise hinsichtlich Datenschutz) und in rechtlichen Bereichen (zum Beispiel bei den Persönlichkeitsrechten) sind sie nicht zwingend informierter.

Ein Aufwachsen mit digitalen Medien könnte im individuellen Fall auch dazu führen, dass kritische Aspekte der Mediennutzung weniger stark hinterfragt werden. Daher ist es wichtig, besonders die jungen Nutzerinnen und Nutzer für die Risiken und Herausforderungen der digitalen Welt zu sensibilisieren.

Ob Gefahren und Risiken realistisch eingeschätzt werden können, hängt also weniger mit dem Alter und mehr mit der Bildung von Medienkompetenz und persönlicher Einstellung zusammen.

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