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Es gibt kostenlose Bild-Generator, die Nutzerinnen und Nutzer verwenden können, aber die meisten werden kommerziell verwendet. Die Funktionsweise der Generatoren sind jeweils gleich: Einer KI wird ein großer Datensatz mit Text-Bild-Paaren gezeigt. Sie lernt Texte visuell darzustellen und kann neue Kombinationen generieren.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz bringt neue Möglichkeiten mit sich. Jetzt können nicht nur Menschen, sondern auch Programme Bilder erstellen. Dank KI-Generatoren lassen sich Texteingaben visualisieren.

Der KI-Bild-Generator ist ein Werkzeug, um Bilder zu erstellen. Die Bedienung bei den meisten Generatoren ist simpel: Du gibst ist einem Textfeld einzelne Wörter oder einen Satz ein und die KI entwirft dir ein oder mehrere Bilder. Das Besondere an den Generatoren ist, dass durch die Texteingaben sehr unterschiedliche Bilder entstehen. Je nach Programm können die Bilder fotorealistisch oder surreal wirken.

Welche Tools gibt es?

Inzwischen gibt es unterschiedliche Generatoren, die kommerziell oder öffentlich nutzbar sind. Der erste bekannte Bild-Generator war Dall-E. Der Name ist eine Mischung aus Wall-E (Figur einer Animation) und dem Künstler Salvador Dalí. Aktuell ist die zweite Version verfügbar. Wer sie testen will, muss sich jedoch auf die Warteliste eintragen. Das US-Unternehmen Google hat seinen eigenen Generator: Google Imagen. Aktuell kann er aber nicht ausprobiert werden. Auf der offiziellen Webseite sind nur Beispiele zu sehen, die die KI erstellt hat.

Die meisten Generatoren sind kostenpflichtig oder bieten nur eine bestimmte Anzahl an Bilder kostenfrei an. Folgende Generatoren kannst du kostenlos ausprobieren. Für Midjourney und DreamStudio musst du dir aber ein Konto anlegen:

  • Craiyon (früher Dall-E mini) ist eine vereinfachte Version von Dall-E und richtet sich an die durchschnittlichen Nutzerinnen und Nutzer. Es können beliebig viele Bilder erstellt werden und im Vergleich zu anderen Programmen wird keine Registrierung benötigt. Der Generator ist zum Ausprobieren geeignet, qualitativ hochwertige Bilder solltest du aber nicht erwarten.
  • Bei Midjourney ist der Zugang leider umständlich. Um die Beta-Version zu benutzen, musst du dich registrieren und dich auf der Chat-Plattform Discord anmelden. Der Generator ist auf dem Discord-Kanal eingebunden. Wenn du dich nicht mit Discord auskennst, findest du eine Anleitung auf der Seite von Midjourney, die jedoch auf Englisch ist. In der Testphase kannst du von der KI 25 Bilder generieren lassen. Für weitere Bilder musst du ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen.
  • Die Beta-Version DreamStudio von Stability.ai ist ebenfalls kostenlos. Zuerst benötigst du ein Konto und musst dich auf der Seite von Stability.ai registrieren. Anschließend können Bilder zwar unbegrenzt erstellt werden, aber verschiedene Funktionen sind nur kurzzeitig verfügbar.

Wie funktionieren KI-Bild-Generatoren?

Bild-Generatoren wie Dall-E sind darauf trainiert, Texteingaben in Bilder umzuwandeln. Sie greifen auf einen großen Datensatz zurück, in der Texte mit Bildern gepaart sind. Durch das Training lernt das Programm, wie Texte in unterschiedlicher Weise dargestellt werden können. Dabei kann die KI auch ungewöhnliche Variationen erstellen und zum Beispiel ein Bild entwickeln, wie der Eiffelturm auf dem Mars landet. Der Generator benutzt die erlernten Konzepte, um sie miteinander zu kombinieren.

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