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Der Instagram-Algorithmus sortiert Posts nach verschiedenen Faktoren wie Häufigkeit, Aktualität, Interesse und Interaktion.

Tatsächlich soll es nicht den Instagram-Algorithmus geben, sondern mehrere Algorithmen, die den Feed für die Nutzerinnen und Nutzer möglichst interessant und personalisiert anzeigen soll. Diese basieren auf eigenen Suchalgorithmen.

Instagram selbst schreibt dazu, dass sie drei großen Funktionen der App jeweils einem eigenen Algorithmus folgen. Die drei Teile sind der Feed, die Explore-Funktion und Reels. Bei jedem der Funktionen hat der jeweilige Algorithmus eigene Regeln. Sie folgen sogenannten Signals aus denen der Konzern ableitet, inwiefern wir mit den Inhalten interagieren. Anhand dieser Signals - also dem Verhaltens der Nutzerinnen und Nutzer -versucht der Algorithmus auszuwählen, was dir gefallen könnte. Das hat Ähnlichkeit mit den Empfehlungen zum Beispiel bei YouTube.

Auch wenn es verschiedene Algorithmen sind, folgen Sie meist ähnlichen Regeln beziehungsweise Signalen. Wir stellen diese Signale einmal anhand des Feed-Algorithmus vor. Für die anderen beiden Funktionen ändert sich aber bis auf die Inhalte, die damit organisiert werden soll, nicht viel.

  • Informationen über den Post. Das heißt z.B. wie beliebt ein Post ist - also wie viele Likes er bekommen hat, wann der Beitrag gepostet wurde, wie lange der Beitrag oder ob der Beitrag ein Video ist.
  • Informationen über die Person, die den Beitrag gepostet hat. Das beinhaltet vor allem, wie viele Leute in letzter Zeit mit der Person interagiert haben und zeigt, ob die Person für dich interessant sein könnte.
  • Deine Aktivitäten helfen zu verstehen, an was du interessiert bist. Das beinhaltet beispielsweise welche Beiträge und wie oft du etwas gelikt hast oder wie lange du auf einem Beitrag verweilst. Dabei wird überprüft, ob du dir nur das Bild anschaust oder beispielsweise auch die Bildunterschrift durchliest.
  • Deine Interaktionen mit anderen Nutzerinnen und Nutzern zeigen, wie interessiert du an Beiträgen bestimmter Personen bist. Das zeigt beispielsweise anhand von Kommentaren, die du bei einer bestimmten Person machst. Je häufiger du mit Beiträgen von Accounts interagierst, also Beiträge likst oder Nachrichten schreibst, desto höher stuft Instagram diese Beiträge in deinem Feed ein.

Dadurch siehst du nur die aktuellsten Posts der Nutzerinnen und Nutzer, denen du folgst oder mit denen du durch Likes oder Nachrichten interagiert hast. Die wichtigsten Faktoren sind also Interesse, Aktualität und Beziehungen/Interaktionen. Dabei gibt der Algorithmus Inhalten von Accounts den Vorrang, mit denen du in einer Beziehung stehst. Das bedeutet, dass etwa 90 Prozent der angezeigten Inhalte von deinen Instagram-Freundinnen und -Freunden sind.

Zu dem Inhalt dieses Beitrags muss noch gesagt werden, dass Algorithmen natürlich das streng gehütete Geheimnis von Konzernen wie Meta sind. Das Wissen, was wir darüber gesammelt haben, besteht aus eigenen Analysen oder den Angaben des Konzerns. Es ist also sehr gut möglich, dass es noch einiges an unentdeckten Elementen in den Algorithmen von Instagram gibt.

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