Frage:Antwort:

Werbung im Internet kann nervig sein, vor allem wenn die Anzeigen aufblinken und die Nutzerinnen und Nutzer zum Anklicken auffordern. Dagegen können Adblocker-Add-ons im Browser helfen.

Um dich vor nerviger Werbung im Netz zu schützen, kann die Installation eines Adblocker-Programms nützlich sein. Die Werbeblocker verhindern, dass ein Browser die Anzeigeflächen für Werbung lädt. Somit bleiben dir Werbeanzeigen auf Internetseiten erspart.

Wenn du im Internet unterwegs bist, solltest du dir dessen bewusst sein, dass die Betreiber der Webseiten durch Anzeigeflächen Geld verdienen. Du musst für das Aufrufen der Seite und der Inhalte nichts bezahlen, weil die Person oder das Unternehmen sich durch Werbung finanziert. An dieser Stelle kannst du dir die Frage stellen, ob es fair ist, wenn du Werbung durch einen Blocker verhinderst. Es ist allerdings auch möglich, Adblocker für bestimmte Webseiten oder Arten von Werbung auszustellen. Die Entscheidung, ob und wie du einen Adblocker nutzen möchtest, liegt allein bei dir.

Adblocker kannst du entweder auf deinem PC über ein Add-on deines Browsers installieren oder für dein Handy eine Browser-App herunterladen, die Werbung blockiert. Adblocker schalten aber grundsätzlich nicht jede Werbung aus. Die Betreiber haben eine Liste mit akzeptablen Werbungen, die trotz Add-on zu sehen sind.

Bei der Installation von Adblockern solltest du aber darauf achten, dass du sie aus sicherer Quelle herunterlädst. So verhinderst du, dass du dir aus Versehen Viren oder Schadsoftware auf dein Gerät ziehst. Zudem solltest du einen Blick in die Datenschutzrichtlinien des Anbieters werfen und überprüfen, ob es regelmäßige Updates gibt. Alternativ kannst du aber auch auf werbefreie Browser zurückgreifen.

Weitere Informationen findest du auf nachfolgenden Webseiten:

Warum bekommt man Werbung von Dingen angezeigt über die man kurz vorher gesprochen hat?

  • Facebook kann einfach sehr genaue Zielgruppen erstellen, aufgrund von Informationen wie Wohnort, Alter, Milieu etc.
  • Dazu kommt eine selektive Wahrnehmung: Werbung zu Dingen, über die wir uns kurz vorher unterhalten haben, fällt uns einfach mehr auf.
  • Werbung auf den Facebook Apps wird außerdem nicht von Facebook selber, sondern von den Kunden platziert. Diese können auch eigene Kundenkarteien hochladen. Bestehende Kundenkreise können von FB analysiert werden und so eine maßgeschneiderte Zielgruppe zusammengestellt werden.
  • In den Einstellungen können Nutzerinnen und Nutzer mittlerweile auch nachlesen, welche Firmen ihnen Werbung anzeigen.

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