Frage:Antwort:

Ja, Cybergrooming zählt zu sexuellem Missbrauch an Kindern.

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Nach §§ 176a und 176b StGB ist Cybergrooming eine besondere Begehungsform des sexuellen Missbrauchs an Kindern.

Dabei fallen mehrere Tatbestände unter diesen und weitere Paragrafen:

  • Kinder sollen zu sexuellen Handlungen gebracht werden, die sie an oder vor der Täterin oder dem Täter oder einer dritten Person vornehmen oder von der Täterin, dem Täter oder der dritten Person an sich vornehmen lassen sollen.
  • Die Täterin oder der Täter will kinderpornografisches Material herstellen oder in seinen Besitz bringen (§ 184b Absatz 1 Nummer 3 oder § 184b Absatz 3).
  • Kinder werden mehrfach mit pornografischen Inhalten konfrontiert.

Cybergrooming-Quiz

Egal ob in sozialen Netzwerken oder Online-Spielen – im Internet gehört der Kontakt zu Fremden für Kinder häufig zum Alltag. Das macht es Tätern einfach, sich unerkannt an Kinder heranzumachen. Pädophile Übergriffe im Internet nennt man auch Cybergrooming. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass Kinder und Eltern über Cybergrooming aufgeklärt werden und sich schützen können. Dazu haben wir neben dem Video „Gemeinsam gegen Cybergrooming“ auch ein Quiz erstellt, bei dem Kinder und Eltern ihr Wissen testen können.

Bist du selbst betroffen?

Dann steht dir das ZEBRA-Team zur Seite. Du kannst deine Frage einfach und anonym in das Fragefeld auf der ZEBRA-Startseite eingeben. Wenn du in einer akuten Notlage steckst, wende dich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder an die Polizei unter 110.

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