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Versetz dich in die Lage deiner Großeltern. Nutze ihre Begriffe und deren vorhandenes Wissen über ähnliche Medien und Anwendungen für Vergleiche. Versuche außerdem, nicht alle Funktionen von WhatsApp auf einmal zu erklären. Fang stattdessen mit einer konkreten Aktion an, die ihr gemeinsam übt.

Mit den folgenden Tipps fällt es dir sicher leichter, deinen Großeltern WhatsApp zu erklären.

  • Vorhandenes Wissen für Vergleiche nutzen: Bevor du anfängst zu erklären, überlege, wo du an bereits vorhandenes Wissen anknüpfen kannst. Haben deine Großeltern bereits ein Handy und wissen sie, was eine SMS ist? Schreiben Sie E-Mails am Computer? Oder musst du vielleicht doch auf Vergleiche wie Fax, Telefon und Briefe zurückgreifen? Anschließend kannst du Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Medien erklären. Ein Beispiel: Wenn du einen Brief schreibst, kannst du Texte schreiben, Fotos und Dokumente beilegen. Das geht in WhatsApp auch. Aber WhatsApp hat noch mehr Funktionen, zum Beispiel Sprachnachrichten (vergleichbar mit einem Anrufbeantworter). Außerdem sind Nachrichten in WhatsApp sofort da, die Übertragung funktioniert digital. Ein Brief muss erst von der Post überbracht werden.
  • Perspektivenwechsel: Nicht alle Großeltern sind gleich, aber eins haben sie gemeinsam: Sie sind nicht mit der Fülle der heutigen Technologien aufgewachsen. Deshalb fällt es dir vielleicht schwer, dich in ihre Situation hineinzuversetzen und ihnen etwas zu erklären, das du jeden Tag nutzt. Versuche trotzdem, dich in ihre Lage zu versetzen. Ihr könnt euch zum Beispiel gemeinsam WhatsApp anschauen. Dabei erklärst nicht du, sondern lässt deine Großeltern beschreiben, was sie sehen. Dann kannst du fehlendes Wissen ergänzen, damit sie verstehen, was beispielsweise die Symbole im Menü oder die Emojis bedeuten. Außerdem beschreiben sie alles mit ihren eigenen Worten. Diese kannst du dann in deinen Erklärungen benutzen. Ein Beispiel: Für dich ist oben links ein „Zurück-Pfeil“, deine Großeltern denken vielleicht eher an das Wort „Haken“. In Zukunft weißt du, welches Wort du benutzen musst, wenn du beschreiben möchtest, was sie machen sollen.
  • Nicht alles auf einmal: WhatsApp hat mittlerweile sehr viele Funktionen, die nach und nach hinzugekommen sind. Deine Großeltern müssen nicht alles auf einmal lernen. Übe mit ihnen zunächst eine bestimmte Funktion ein. Beispiel: Die App öffnen und eine Textnachricht an einen bestimmten Kontakt schicken. Danach kannst du nach und nach weitere Funktionen erklären.

Was ist WhatsApp?

WhatsApp ist ein Instant-Messaging-Dienst, erlaubt es also zwischen Smartphones zu kommunizieren. Die Registrierung erfolgt über die eigene Handynummer, was WhatsApp von anderen Diensten und sozialen Medien unterscheidet. WhatsApp und vergleichbare Anbieter ersetzen die Kommunikation über SMS und verlagern sie ins Internet. Während zu Beginn der Etablierung noch Textnachrichten im Fokus standen, können heute sowohl Fotos als auch Videos und Dateien über WhatsApp verschickt werden. Bedeutung hat auch die Gruppenfunktion erlangt, in der mehr als zwei Personen miteinander kommunizieren können. Auch Videotelefonie ist über WhatsApp möglich.

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