Frage:Antwort:

Medien- oder Smartphone-Sucht ist keine offiziell anerkannte Suchtkrankheit, daher liegen dazu keine Zahlen und Studien vor.

Um eine Sucht als Erkrankung bezeichnen zu können, müssen immer bestimmte Kriterien erfüllt sein. Zudem muss sie in den Katalog der Krankheiten der WHO aufgenommen worden sein.

Das ist bei der umgangssprachlichen „Smartphone-Sucht“ bisher nicht geschehen. Aus diesem Grund spricht man meist von einer exzessiven Mediennutzung. Bemerkbar macht sich eine solche problematische Nutzung häufig dadurch, dass alltägliche Lebensgewohnheiten, Interessen sowie soziale Kontakte vernachlässigt werden.

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Fokus Internetsucht

Internetsucht ist keine anerkannte Krankheit. Dennoch kann es problematisches Verhalten im Umgang mit digitalen Geräten, Spielen bzw. dem Internet geben. Dann spricht man umgangssprachlich von Sucht oder Abhängigkeit, in der Fachsprache auch von "exzessiver Nutzung". Weil es sich nicht um eine anerkannte Krankheit handelt, gibt es auch keine festgeschriebenen Anzeichen für eine Internet- bzw. Mediensucht. Trotzdem gibt es Indikatoren, die - wenn sie zusammen und gehäuft auftreten - darauf schließen lassen, dass jemand Hilfe braucht. Dazu gehören z.B. Kontrollverlust, Entzugserscheinungen oder das Vernachlässigen sozialer Kontakte.

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