Frage:Antwort:

Erwachsene Menschen können zwischen virtueller und realer Gewalt unterscheiden. Doch Spiele, die gewalttätige Szenen enthalten, können Kinder und Jugendliche verängstigen oder ihr Verhalten beeinflussen.

Viele Jugendliche, insbesondere Jungen, spielen sogenannte Ego-Shooter. Das sind Spiele, in denen Personen aus der Ich-Perspektive spielen und mit Waffen schießen. Was auf Außenstehende wie gegenseitiges Töten wirken mag, ist für viele Spielerinnen und Spieler eher ein Taktik-Spiel. Bei Spielen wie Counter-Strike geht es darum, in zwei Teams mit je fünf Personen zu kämpfen. Besonders für professionelle Gamerinnen und Gamer steht nicht das Töten der Gegnerinnen und Gegner, sondern die Strategie im Vordergrund.

Studien in den vergangenen Jahren haben auch gezeigt, dass die Spielerinnen und Spieler zwischen Spiel und Realität unterscheiden können. Es ist also nicht dasselbe, wenn Personen mit einer Maus in der virtuellen Welt eine Kugel abfeuern oder wenn sie eine echte Waffe in der Hand haben und sie auf Menschen richten.

Dennoch darf nicht vergessen werden, dass die Gewaltdarstellung in den Medien Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche hat. Gewaltdarstellungen können emotional überfordernd und verängstigend sein oder das Weltbild beeinflussen. Sie können auch die Empathie verringern und das Verhalten eines Kindes verändern. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern die Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen mitverfolgen und auch bei digitalen Spielen auf die Alterskennzeichnungen achten.

Hier findest du einen interessanten Artikel von SCHAU HIN!

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