Frage:Antwort:

Junge Leute sind mit digitalen Medien aufgewachsen. Diese stellen für sie einen normalen Bestandteil des Alltagslebens dar.

Die meisten jungen Menschen sind von klein auf fast täglich vondigitalen Medien umgeben.

Manche von ihnen kennen schon keine Welt mehr ohne Smartphones, Laptops, Fernseher und Tablets. Sie sind in der digitalen Welt zuhause.

Deshalb bezeichnet man sie mit dem englischen Begriff „Digital Natives“, also „digitale Einheimische“.

Für sie ist es normal, dass es immer neue Programme und Angebote gibt. Diese sind meist so konzipiert, dass man sie intuitiv erlernen kann und keine Anleitung dazu bekommt. An dieses intuitive Prinzip sind die meisten Digital Natives gewöhnt, weshalb es ihnen in der Regel leichter fällt, sich auf neue Programme einzustellen.

Auch im schulischen Zusammenhang wird der Umgang mit Medien immer wichtiger. Deshalb ist jeder dazu aufgefordert, sich dieses Wissen anzueignen.

Für ältere Menschen sind digitale Medien einerseits immer noch etwas Neues, andererseits spielen sie in deren Leben keine so dominante Rolle. Deshalb sind sie oft nicht so fit im Umgang mit der Technik. Sie sind also keine „digitalen Einheimischen“, sondern, um in dem Sprachbild zu bleiben, „digitale Zuwanderer“ („Digital Immigrants“).

Doch auch wenn die Bedienung der neuen Medien vielen jungen Menschen scheinbar leichter fällt, bedeutet das nicht, dass sie die inhaltliche Auseinandersetzung mit Medien automatisch beherrschen oder die Risiken automatisch richtig bewerten.

Medienkompetenz im Sinne eines angemessenen Online-Verhaltens (Umgang mit persönlichen Daten, Prüfung von Online-Nachrichten und so weiter) müssen sich sowohl junge als auch ältere Menschen zunächst aneignen und erlernen. Daher ist für beide Altersgruppen das Erlangen von Medienkompetenz wichtig.

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