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Pornosucht erkennt man, genau wie anderen Süchte, am ständigen Verlangen nach der Nutzung und der Vernachlässigung anderer Tätigkeiten. Eine Diagnose sollte jedoch einem Arzt oder einer Ärztin überlassen werden.

Eine Pornosucht ist noch keine anerkannte Krankheit. Darüber wird jedoch seit Jahren diskutiert, da immer häufiger Personen davon betroffen zu sein scheinen. Es besteht die Möglichkeit, jederzeit und an jedem Ort über das Internet auf Pornos zuzugreifen.
Das können Anzeichen für eine Pornosucht sein:

  • Schwierigkeiten damit aufzuhören: Wenn du versuchst, weniger oder gar keine Pornos zu konsumieren, schaffst du es nicht. Du hast einen unkontrollierbaren Drang danach, Pornos anzuschauen.
  • Zeitaufwand: Du verbringst sehr viel Zeit damit Pornos zu schauen, darunter leiden zum Beispiel deine Arbeit oder die Ausbildung. Außerdem verlierst du das Zeitgefühl und verbringst dadurch oft mehr Zeit mit Pornos, als du eigentlich wolltest.
  • Vernachlässigung anderer Dinge: Du schaust lieber Pornos, als dich beispielsweise um deine Beziehung, Freunde, Schlaf oder Arbeit zu kümmern.
  • Ständige Gedanken: Du kannst an nichts anderes mehr denken als an Pornos. Vor allem, wenn dir langweilig ist.
  • Realer Sex ist langweilig: Deine Partnerin oder dein Partner können dich nicht mehr sexuell erregen. Du brauchst immer extremere Reize dafür. Auslöser hierfür kann die enorme Reizüberflutung und die unrealistische Darstellung in Pornos sein.
  • Scham: Nach dem Schauen oder schon währenddessen schämst du dich dafür oder fühlst dich schuldig.

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