Frage:Antwort:

Sexting birgt immer ein Risiko, dass die Inhalte später ungewollt an Dritte gelangen und sich im Netz verbreiten. Man kann jedoch durch Safer Sexting versuchen, dieses Risiko zu minimieren.

Bei Safer Sexting geht es darum, das versendete Material oder die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass negative Konsequenzen möglichst geringgehalten werden können. Eine absolute Sicherheit dafür gibt es allerdings nie.

Safer Sexting kann also bedeuten:

  • Sich selbst auf Bildern und Videos nicht eindeutig erkennbar darzustellen – beispielsweise nur Teile des Körpers ohne das Gesicht zu fotografieren. So sind die Inhalte später nicht eindeutig zuzuordnen.
  • Auf den Bildern und Videos darauf zu achten, dass auch durch den Hintergrund nicht eindeutig auf die eigene Identität (zum Beispiel Wohnort) geschlossen werden kann.
  • Fotos oder Videos gemeinsam mit der Sexting-Partnerin oder dem Sexting-Partner von den Geräten wieder zu löschen.
  • Ex-Partnerinnen oder Ex-Partner vor oder unmittelbar beim Beziehungsende zum Löschen des Materials aufzufordern.
  • Intimes Material nur zu versenden, wenn man auch entsprechende Inhalte von der Sexting-Partnerin oder dem Sexting-Partner bekommt. So kann vermutet werden, dass keine Person die Inhalte mutwillig veröffentlicht, da sie oder er sich sonst selbst gefährden würde.
  • Erotische Inhalte nicht zu teilen, weil man sich unter Druck gesetzt fühlt, sondern nur dann, wenn man der anderen Person wirklich vertraut.
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