Frage:Antwort:

Nein, bisher gilt nur Online-Spielsucht als Krankheit.

Internetsucht ist, wie Mediensucht oder Smartphone-Sucht, keine anerkannte Krankheit.

Dagegen wurde Online-Spielsucht beziehungsweise Internetspielsucht (Gaming Disorder) von der Weltgesundheitsorganisation in die Liste der Klassifikation von Krankheiten (ICD) aufgenommen und ist damit als Krankheit anerkannt.

Internet-Spielsucht ist nicht an eine Substanz (wie zum Beispiel eine Droge) gebunden. Sie ist erkennbar durch Verhaltensmuster, die nicht mit einem normalen Alltag zu vereinbaren sind, und sie unterscheidet sich in ihren Symptomen, Auswirkungen und Behandlungsstrategien von substanzgebundenen Süchten (Drogenkonsum).

Wie andere Krankheiten kann und sollte auch die Internet-Spielsucht therapiert werden. Als Ansprechpartner kommen Suchtberatungsstellen, Psychotherapeuten sowie Suchtambulanzen in Frage.

Daneben gibt es Menschen, die das Internet exzessiv und auch in problematischem Ausmaß nutzen. Das ist aber keine anerkannte Krankheit. Trotzdem kannst du dir auch in diesem Fall Hilfe bei Beratungsstellen oder Therapeuten holen.

Mehr Informationen dazu findest du unter:

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