Frage:Antwort:

Dafür gibt es keine einheitliche Regelung, dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

In Nordrhein-Westfalen beispielsweise dürfen Lehrerinnen und Lehrer mit Schülerinnen und Schülern befreundet sein. Allerdings wird zur Eigenverantwortung aufgerufen. Einige andere Bundesländer lehnen den Kontakt in sozialen Netzwerken zwischen dem Lehrpersonal und Schülerinnen und Schülern komplett ab.

Generell gilt, dass keine schulischen Dinge über die sozialen Netzwerke geklärt werden dürfen.

Das heißt für Lehrerinnen und Lehrer, dass auch die dienstliche Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen nicht darüber laufen darf. Die sozialen Netzwerke sind ausschließlich privat zu nutzen.

Dies liegt daran, dass soziale Netzwerke privatwirtschaftlich verwaltet werden und dadurch die Datensicherheit umstritten ist – insbesondere bei Diensten, die ihre Server im Ausland haben und damit nicht den deutschen Datenschutzregeln unterliegen.

Für beide Seiten gilt jedoch stets, die richtigen Privatsphäre-Einstellungenzu nutzen. Im direkten Gespräch kannst du mit deinem Kind über die Themen Privatsphäre-Einstellungen und Datenschutz sprechen.

Zeige auf, worauf dein Kind achten sollte, welche Risiken es gibt und welche Lösungen du dementsprechend vorschlägst.

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Finde heraus, was dein Kind über sozialen Netzwerken weiß

Wenn du als Elternteil ein eigenes Profil in einem sozialen Netzwerk erstellst, kannst du dir von deinem Kind helfen lassen. So kannst du herausfinden, wie viel es über Sicherheit weiß, und ihr kommt über mögliche Risiken ins Gespräch.


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