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Es gibt keinen konkreten Zeitpunkt, zu dem Kinder für einen eigenen Computer bereit sind. Mit einigen Einstellungen und Vereinbarungen kann dein Kind bereits früh einen eigenen Computer nutzen. Ist das Gerät mit dem Internet verbunden, solltest du jedoch einige Gefahren im Blick haben.

Möchtest du deinem Kind einen eigenen PC kaufen, um zum Beispiel dein Gerät zeitgleich nutzen zu können, solltest du dir vorher einige Gedanken machen.

Es gibt einige Möglichkeiten, wie du den Computer kindersicher einrichten kannst. Ist dein Kind noch jung, kannst du zunächst auch darüber nachdenken, das Gerät nur zur Nutzung von Angeboten zur Verfügung zu stellen, für die kein Internet notwendig ist. So kann sich dein Kind mit der Nutzung des Geräts vertraut machen, (Lern-)Spiele nutzen, Texte schreiben und offline Musik hören sowie Filme gucken. Hierbei wird der Jugendschutz dann gewährleistet, wenn du darauf achtest, dass deinem Kind nur altersgerechte Medien zur Verfügung stehen.

Mit Bildschirmzeit-Einstellungen (mit Family Safety bei Microsoft oder der Bildschirmzeit-Funktion bei macOS) kann die Zeit am Gerät oder mit bestimmten Anwendungen limitiert werden. So wird eine übermäßige Nutzung des Geräts verhindert.

Auch wenn technisch gesehen kaum Gefahren bestehen, solltest du immer wieder den Austausch mit deinem Kind suchen und beobachten, ob es selbstständig mit dem Gerät umgehen kann. Wird dein Kind bei der Nutzung unruhig oder lässt es sich nur schwer vom Gerät lösen, solltest du über eine Reduktion der Nutzungszeit nachdenken und alternative körperliche Freizeitangebote machen.

Möchtest du deinem Kind das Internet für Online-Angebote zum Lernen, Spielen, Recherchieren und Kommunizieren zur Verfügung stellen, solltest du Jugendschutzeinstellungen und Webfilter nutzen, um dein Kind vor unangemessenen Inhalten zu schützen. Wie man ein Gerät kindersicher einstellen kann, kannst du auf www.medien-kindersicher.de nachlesen.

Dabei musst du dir jedoch bewusst machen, dass diese Filter keinen vollständigen Schutz bieten. Es ist daher ratsam, insbesondere jüngere Kinder bei der Nutzung zu begleiten oder zumindest in Rufweite zu sein. Dein Kind sollte wissen, dass es sich bei Problemen an dich wenden kann und Unterstützung, jedoch keine Bestrafung, dafür erwarten kann.

Dein Kind sollte wissen, dass es sich bei Problemen an dich wenden kann und Unterstützung, jedoch keine Bestrafung, dafür erwarten kann.

Du kannst auch konkrete Inhalte vorab (oder mit deinem Kind gemeinsam) recherchieren und den Webbrowser so einrichten, dass dein Kind die gewohnten Seiten direkt auf der Startseite sieht. Mit einem Mediennutzungsvertrag könnt ihr gemeinsam Vereinbarungen zu Nutzungszeiten, -Inhalten und vielem mehr treffen. Dabei solltest du auch Einstellungen vornehmen und Vereinbarungen zum Thema „Käufe im Netz“ treffen, um hohe Rechnungen zu vermeiden. Zudem solltest du dein Kind in Bezug auf den Kontakt mit Fremden aufklären. Dieser lässt sich mit technischen Einstellungen nicht vermeiden.

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