Frage:Antwort:

Unterdrückt jemand beim Anruf seine Nummer, kannst du diese nicht direkt ermitteln. Fühlst du dich jedoch durch häufigere anonyme Anrufe belästigt, kannst du einen kostenpflichtigen Antrag auf Fangschaltung stellen und so den Anrufenden ermitteln.

Wenn du begründen kannst, dass du dich durch anonyme Anrufe belästigt oder bedroht fühlst, kannst du eine Fangschaltung bei deinem Telefonanbieter beantragen.

Für einen begrenzten Zeitraum werden dann alle Anrufe, auch solche von unterdrückten Nummern, dokumentiert und dir wird anschließend ein Bericht zugeschickt. In diesem Auszug sind auch die Nummern sichtbar, mit denen man dich anonym angerufen hat. Eine Fangschaltung ist allerdings mit Kosten verbunden. Für einen Zeitraum von einer Woche kann schnell eine Gebühr zwischen 170 und 200 Euro anfallen.

Eine Fangschaltung unterstützt dich dabei, Belege für belästigende oder penetrante Werbeanrufe zu bekommen, die du vor Gericht einsetzen kannst. Dazu solltest du einen belästigenden Anrufer jedoch nicht nur einmal, sondern mindestens dreimal nachweisen können, damit dieser den Anruf nicht als Versehen abtun kann.

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