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Du kannst hierfür auf die Altersfreigaben achten sowie die Bewertungen anderer Nutzerinnen und Nutzer einbeziehen oder die App vorab selbst testen.

Eine erste Orientierung liefern dir die Altersfreigaben.

  • Im Play Store (Android) werden die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) als farbige Kästen unter dem Namen der App angezeigt.
  • Die Angaben im App Store (iOS) stammen hingegen nicht von der USK. Bei einem iPhone oder iPad solltest du daher die Altersbeschränkungeiner App im Play Store im Browser oder auf der Seite der USK einsehen.

Unter den App-Beschreibungen findest du die Bewertungen anderer Nutzerinnen und Nutzer. Dort kann man erfahren, welche Inhalte in der App angeboten werden oder welche Schwächen sie hat. Auch weisen eventuell andere Eltern darauf hin, ob und warum eine App nicht für Kinder geeignet ist.

Ein weiterer Kritikpunkt für kindgerechte Apps sind Werbung und In-App-Käufe. Erst wenn die App installiert ist, siehst du, ob viel Werbung angezeigt wird und die Möglichkeit zu In-App-Käufen angepriesen wird. Da Kinder oftmals aus Versehen auf Werbung tippen oder unbemerkt Geld für Spiele-Apps ausgeben, solltest du solche Apps nicht oder nur unter regelmäßiger Beaufsichtigung zulassen. Gerade bei jüngeren Kindern sind werbefreie Apps empfehlenswert, die am besten keine Internetverbindung benötigen.

Hier noch einmal eine Zusammenfassung dessen, worauf du bezüglich kindgerechter Apps oder Webseiten achten kannst:

  • Sie sollten möglichst gewaltfrei sein und ausschließlich altersgerechte Inhalte darstellen.
  • Der Aufbau sollte einfach und leicht zu bedienen sein. Außerdem sollten auf eine kindgerechte Ansprache geachtet und auf zu viel Text verzichtet werden.
  • Des Weiteren sollte möglichst auf Werbung oder Verlinkungen zu sozialen Netzwerken, Werbeseiten oder App Stores verzichtet werden.
  • Es sollte keine Möglichkeit für kostenpflichtige Erweiterungen geben (In-App-Käufe).
  • Die Inhalte sollten sich auch ohne Internet nutzen lassen können.
  • Persönliche Daten sollten nicht abgefragt werden und es sollten nicht unnötig viele Berechtigungen durch die Anwendung verlangt werden.

Was machen FSK und USK?

FSK steht für Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, USK für Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle. Während sich die FSK um Filme kümmert, regelt die USK die Kennzeichnungen für Computer- und Konsolenspiele. Beide Stellen nehmen Alterskennzeichnungen vor und dienen dadurch dem Kinder- und Jugendschutz.

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