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Ja, schon der Versuch, Kinder über das Internet zu sexuellen Handlungen zu bringen, ist strafbar. Auch Kindern Pornografie zugänglich zu machen ist verboten.

Nimm dein Kind unbedingt ernst, wenn es mit solch einem Anliegen zu dir kommt. Viele Kinder und Jugendliche schämen sich sehr, wenn sie Opfer sexueller Attacken geworden sind.

Dein Kind braucht neben einer Anzeige Gespräche über das Geschehene und akute Hilfe. Folgendes kannst du tun:

  • Beweise sichern: Um die Belästigung zur Anzeige zu bringen, brauchst du Beweise. Sichere also jede Belästigungssituation und jede Nachricht mit einem Screenshot.
  • Melden und blockieren: Melde den betreffenden Account unbedingt an die Betreiberinnen und Betreiber des sozialen Netzwerkes, Chats etc. Außerdem solltest du die Person blockieren, um eine weitere Kontaktaufnahme zu verhindern.
  • Beschwerdestellen im Internet: Auf jugendschutz.net und internet-beschwerdestelle.de kannst du online Beschwerde einreichen.
  • Anzeige bei der Polizei: Cybergrooming ist nach §§ 176a und 176b StGB strafbar und kann somit zur Anzeige gebracht werden. Dafür sind Beweise zwingend notwendig, daher unbedingt Beweise sichern. Seit Januar 2020 ist sogar der Versuch strafbar, Kinder mit einer Missbrauchsabsicht zu kontaktieren.

Cybergrooming-Quiz

Egal ob in sozialen Netzwerken oder Online-Spielen – im Internet gehört der Kontakt zu Fremden für Kinder häufig zum Alltag. Das macht es Tätern einfach, sich unerkannt an Kinder heranzumachen. Pädophile Übergriffe im Internet nennt man auch Cybergrooming. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass Kinder und Eltern über Cybergrooming aufgeklärt werden und sich schützen können. Dazu haben wir neben dem Video „Gemeinsam gegen Cybergrooming“ auch ein Quiz erstellt, bei dem Kinder und Eltern ihr Wissen testen können.

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Bist du selbst betroffen?

Wenn du in einer akuten Notlage steckst, wende dich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder an die Polizei unter 110.

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