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Die Verbreitung von Desinformation läuft nicht nur über Menschen. Die Meinungsmache in den sozialen Medien wird mittlerweile auch von sogenannten Social Bots gesteuert – automatisierten Programmen, die sich als Menschen ausgeben.

Der Begriff Bots leitet sich von „robots“, also zu Deutsch von „Robotern“ ab.

Es handelt sich um Programme, die von einer Person geschrieben werden und dann eigenständig agieren können.

Oftmals werden sie folgendermaßen eingesetzt: Sie geben sich als Mensch ausund versuchen, auf sozialen Plattformen im Internet geführte Debatten durch Likes, Tweets oder Retweets manipulativ in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Social Bots sollen Zustimmung oder Ablehnung simulieren und damit Debatten und Stimmungsbilder manipulieren und künstliche Reichweite generieren. Daher stellen Bots im Rahmen von Desinformation eine zunehmende Herausforderungfür Politik, Organisationen und Unternehmen dar.

Aufgrund der noch unzureichenden eindeutigen Belege für Bots sind die Plattformbetreiber auf das Melden von Desinformation und Bots durch aufmerksame Nutzerinnen und Nutzerstark angewiesen.

Die Qualität der Bots ist sehr unterschiedlich.

Manche beschränken sich auf die Verbreitung von vorformulierten Mitteilungen. Andere hingegen können mit echten Nutzerinnen und Nutzern kommunizieren und dabei eigenständig neue Nachrichten generieren.

So können Bots auf aktuelle Debatten in Echtzeit reagieren. Ihre Technologie hat sich in den vergangenen Jahren entsprechend rasant weiterentwickelt. Daher wird es zunehmend schwieriger, diese automatisierten Profile von realen Nutzerinnen- und Nutzer-Accounts zu unterscheiden.

Was bedeutet Desinformation?

Desinformation eindeutig zu definieren fällt leider immer noch schwer. Es gibt jedoch Elemente, die unumstritten sind: Es handelt sich um Informationen, die bewusst falsch gesetzt und gezielt verbreitet werden. Auch wenn es Desinformation schon vor dem Internet gab, hat ihre strukturierte Verbreitung vor allem im Zuge der Digitalisierung und dem Aufkommen von sozialen Medien besorgniserregende Ausmaße angenommen. Weitere Informationen zu dem Phänomen findest du auf der Homepage der Landesanstalt für Medien NRW.

Tipps gegen Desinformation

  • News und Informationen genau anschauen
  • Quellen prüfen
  • Fakten checken
  • Bilder überprüfen
  • Aktualität checken

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